Warum braucht die Energiewende bessere Daten?

Erneuerbare Energien wie Solar- und Windkraft erzeugen Strom nicht gleichmäßig, sondern schwankend - je nach Wetter und Tageszeit. Damit das Stromnetz trotzdem stabil bleibt, müssen Erzeugung und Verbrauch viel genauer aufeinander abgestimmt werden als früher. Klassische Stromzähler, die nur einmal im Jahr abgelesen werden, liefern dafür nicht annähernd genug Information.

Was Smart Meter dazu beitragen

Dynamische Tarife: Strom nutzen, wenn er günstig ist

Mit einem Smart Meter als Datenbasis können Energieversorger dynamische Tarife anbieten, bei denen der Strompreis sich stündlich an der Börse orientiert. Wer seinen Verbrauch - etwa das Laden des E-Autos - gezielt in günstige, meist sonnen- oder windreiche Zeiten verlegt, kann dadurch Geld sparen.

Mehr Transparenz für Verbraucher

Neben dem Netzmanagement profitieren auch Verbraucher direkt: Detaillierte Verbrauchsdaten in Echtzeit machen sichtbar, wann und wofür Strom verbraucht wird - eine wichtige Voraussetzung, um gezielt Energie zu sparen.

Themenbereich Stromzähler: Zählerstand, OBIS-Codes, Zweirichtungszähler und Smart Meter verstehen.

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Häufig gestellte Fragen

Brauche ich für dynamische Stromtarife zwingend ein Smart Meter?

Ja, die viertelstündliche Abrechnung bei dynamischen Tarifen setzt ein intelligentes Messsystem voraus.

Hilft ein Smart Meter auch ohne eigene PV-Anlage?

Ja, auch ohne Eigenerzeugung profitieren Sie von detaillierteren Verbrauchsdaten und der Möglichkeit, dynamische, oft günstigere Tarife zu nutzen.

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