Die 10 wichtigsten Tipps auf einen Blick
- 1. Verbrauch mit einem Strommessgerät systematisch analysieren, bevor Sie Maßnahmen umsetzen
- 2. Standby-Geräte über abschaltbare Steckdosenleisten komplett vom Netz trennen
- 3. Auf LED-Beleuchtung umsteigen
- 4. Waschmaschine bei 30-40°C statt 60°C laufen lassen, voll beladen
- 5. Spülmaschine im Eco-Programm nutzen, ebenfalls voll beladen
- 6. Wäsche an der Luft statt im Trockner trocknen, wo möglich
- 7. Kühlschrank-Temperatur nicht kälter als nötig einstellen (ca. 7°C reichen)
- 8. Alte, ineffiziente Großgeräte bei Gelegenheit gegen effizientere Modelle austauschen
- 9. Bewegungsmelder oder Zeitschaltuhren für selten genutzte Räume einsetzen
- 10. Erfolg der Maßnahmen regelmäßig mit dem Strommessgerät kontrollieren
Warum die Reihenfolge wichtig ist
Der größte Hebel liegt nicht in der zehnten, sondern in der ersten Maßnahme: Ohne eine Analyse der tatsächlichen Verbraucher verpufft Energie oft in Maßnahmen, die kaum etwas bewirken, während die wirklichen Stromfresser unentdeckt bleiben.
Kleine Maßnahmen, große Wirkung in Summe
Keine einzelne dieser Maßnahmen wird Ihre Stromrechnung allein halbieren - in der Kombination über das Jahr gerechnet können sie aber durchaus zu einer spürbaren Kostensenkung führen.
Themenbereich Verbrauch messen: Steckdosen-Messgeräte auswählen, richtig messen und Strom sparen.
Zum ThemenbereichHäufig gestellte Fragen
Mit welchem Tipp sollte ich anfangen?
Am besten mit der Analyse: Ein Strommessgerät zeigt, welche Geräte in Ihrem konkreten Haushalt die größten Verbraucher sind - erst danach lohnt sich die gezielte Umsetzung weiterer Maßnahmen.
Reichen diese Tipps aus, um die Stromrechnung spürbar zu senken?
In Kombination mit einer realistischen Erwartungshaltung ja - die Summe der Einzelmaßnahmen kann über ein Jahr einen spürbaren Unterschied machen, besonders in Haushalten mit bisher wenig Optimierung.