Schritt 1: Die größten Verbraucher identifizieren
Beginnen Sie mit Geräten, die erfahrungsgemäß viel Strom ziehen: Kühlschrank, Waschmaschine, Trockner, Durchlauferhitzer und ältere Unterhaltungselektronik. Eine Messung über mehrere Tage gibt hier den besten Überblick.
Schritt 2: Standby-Verbraucher aufspüren
Viele Geräte verbrauchen auch im ausgeschalteten Zustand Strom. Prüfen Sie gezielt Fernseher, Spielekonsolen, Router und Ladegeräte auf unnötigen Standby-Verbrauch - siehe auch Standby-Stromverbrauch beim Fernseher.
Schritt 3: Nutzungsgewohnheiten anpassen
- Waschmaschine und Trockner nur voll beladen nutzen
- Spülmaschine im Eco-Programm statt im Intensivprogramm laufen lassen
- Beleuchtung konsequent ausschalten, wenn Räume nicht genutzt werden
- Standby-Geräte über abschaltbare Steckdosenleisten komplett vom Netz trennen
Schritt 4: Erfolg kontrollieren
Nach Umsetzung der Maßnahmen lohnt sich eine erneute Messung der zuvor auffälligen Geräte - so sehen Sie schwarz auf weiß, ob und wie stark sich der Verbrauch tatsächlich reduziert hat.
Themenbereich Verbrauch messen: Steckdosen-Messgeräte auswählen, richtig messen und Strom sparen.
Zum ThemenbereichHäufig gestellte Fragen
Wie viel lässt sich durch konsequentes Stromsparen typischerweise einsparen?
Das hängt stark vom Ausgangszustand des Haushalts ab - bei vielen alten Standby-Geräten und ineffizienten Gewohnheiten sind spürbare zweistellige Prozent-Einsparungen beim Gesamtverbrauch keine Seltenheit.
Lohnt sich die Anschaffung eines Strommessgeräts finanziell?
Bei einem Gerätepreis von teils unter 15 Euro amortisiert sich die Anschaffung meist schon durch die erste identifizierte Einsparung.