Eco-Programm statt Intensivprogramm
Das Eco-Programm wäscht bei niedrigerer Temperatur und längerer Laufzeit - dadurch wird deutlich weniger Energie für das Aufheizen des Wassers benötigt, auch wenn das Programm selbst länger dauert. Für normal verschmutztes Geschirr reicht es in der Regel völlig aus.
Maschine immer voll beladen
Der Energie- und Wasserverbrauch pro Spülgang bleibt weitgehend gleich, unabhängig davon, ob die Maschine halb oder komplett gefüllt ist. Eine volle Beladung verteilt den Energieaufwand daher auf mehr Geschirr und senkt den Verbrauch pro Teller spürbar.
Vorspülen meist unnötig
Moderne Spülmaschinen kommen mit Essensresten gut zurecht - manuelles Vorspülen unter dem Wasserhahn verbraucht zusätzliches Warmwasser und damit Energie, ohne das Spülergebnis wesentlich zu verbessern.
Den tatsächlichen Verbrauch selbst messen
Mit einem Strommessgerät zwischen Steckdose und Spülmaschine lässt sich der reale Verbrauch verschiedener Programme vergleichen - oft zeigt sich dabei ein deutlicher Unterschied zwischen Eco- und Intensivprogramm, der die Herstellerangaben bestätigt oder in Frage stellt.
Themenbereich Verbrauch messen: Steckdosen-Messgeräte auswählen, richtig messen und Strom sparen.
Zum ThemenbereichHäufig gestellte Fragen
Ist das Eco-Programm wirklich sparsamer trotz längerer Laufzeit?
Ja, da die Wassererwärmung der größte Energiefaktor ist - niedrigere Temperaturen über längere Zeit verbrauchen meist weniger Energie als kurzes, heißes Spülen.
Lohnt sich eine neue, effizientere Spülmaschine?
Bei sehr alten Geräten (über 10-15 Jahre) oft ja - moderne Maschinen verbrauchen durch bessere Isolierung und Sensorik meist deutlich weniger Energie und Wasser.