Messbereich
Der Messbereich gibt an, welche maximale Leistung (in Watt) oder Stromstärke (in Ampere) das Gerät sicher erfassen kann. Für Haushaltsgeräte reichen meist 3.680 W (entspricht 16 A bei 230 V) - für größere Verbraucher oder Drehstromanwendungen braucht es entsprechend höhere Messbereiche.
Genauigkeit
Die Genauigkeit wird meist in Prozent vom Messwert angegeben. Für die reine Haushaltskontrolle reichen auch einfache Geräte mit größeren Toleranzen aus - für verbindliche Abrechnungen ist dagegen eine MID-Eichung relevant. Mehr dazu im Artikel Wie genau sind Strommessgeräte?
Eigenverbrauch des Messgeräts
Ein gutes Strommessgerät sollte selbst möglichst wenig Energie verbrauchen - schließlich soll es helfen, Energie zu sparen, nicht selbst zum Verbraucher werden. Diese Angabe findet sich meist im technischen Datenblatt des Herstellers.
IP-Schutzklasse
Wer das Gerät im Freien einsetzen möchte - etwa am Balkonkraftwerk oder im Garten - sollte auf eine IP-Zertifizierung achten. IP44 schützt gegen Spritzwasser und ist für die meisten Außenanwendungen ausreichend.
Weitere relevante Kennzahlen
- Anschlussart: Schuko-Steckdose, CEE-Stecker (Drehstrom) oder Hutschiene
- Anzeige: Wirkleistung in Watt UND Scheinleistung in VA, falls vorhanden
- Datenspeicher: wichtig für Langzeitmessungen über mehrere Tage
- Konnektivität: WLAN/Bluetooth für App-Auswertung, falls gewünscht
Themenbereich Verbrauch messen: Steckdosen-Messgeräte auswählen, richtig messen und Strom sparen.
Zum ThemenbereichHäufig gestellte Fragen
Reicht ein Gerät mit 16A-Messbereich für alle Haushaltsgeräte?
Für die meisten Haushaltsgeräte ja - nur Großverbraucher wie Durchlauferhitzer oder Elektroherde benötigen höhere Messbereiche oder Drehstromanschluss.
Muss ich auf CE-Kennzeichnung achten?
Ja, ein CE-Zeichen bestätigt die grundlegende Konformität mit EU-Sicherheitsstandards und sollte bei jedem Gerät vorhanden sein.