Schritt 1: Einsatzzweck klären
Soll das Gerät nur gelegentlich einzelne Geräte prüfen, oder dauerhaft den Verbrauch überwachen? Für die einmalige Kontrolle reicht ein einfacher Zwischenstecker, für die dauerhafte Überwachung lohnt sich ein smartes Modell mit App-Anbindung oder Datenlogger.
Schritt 2: Budget festlegen
Einfache Steckdosen-Zähler gibt es bereits ab rund 10 Euro, smarte WLAN-Modelle mit App-Steuerung liegen meist zwischen 15 und 40 Euro, professionelle Multimeter und Stromzangen beginnen bei etwa 30 Euro und können je nach Marke deutlich mehr kosten.
Schritt 3: Klassisch oder smart?
| Klassisches Gerät | Smartes Gerät (WLAN/Bluetooth) | |
|---|---|---|
| Ablesen | Direkt am Display | Per App, auch unterwegs |
| Datenschutz | Keine Datenübertragung | Daten gehen an Hersteller-Server |
| Zusatzfunktionen | Meist nur Messung | Oft auch Schalten/Zeitplan möglich |
| Preis | Günstiger | Etwas teurer |
Schritt 4: Besonderheiten beachten
Wer das Gerät im Außenbereich einsetzen möchte, braucht eine IP-Zertifizierung. Für die rechtssichere Abrechnung gegenüber Dritten (z. B. als Vermieter) ist eine MID-Eichung erforderlich. Weitere Details dazu im Artikel Wichtige Kennzahlen beim Kauf.
Themenbereich Verbrauch messen: Steckdosen-Messgeräte auswählen, richtig messen und Strom sparen.
Zum ThemenbereichHäufig gestellte Fragen
Lohnt sich ein smartes Strommessgerät für den Einmaltest?
Für eine einmalige Prüfung reicht ein einfaches, günstiges Gerät meist völlig aus - die App-Funktionen smarter Modelle zahlen sich erst bei dauerhafter Nutzung aus.
Was ist der größte Fehler beim Kauf?
Oft wird der tatsächliche Einsatzzweck nicht vorab geklärt - wer nur mal kurz testen will, braucht kein teures Profi-Gerät mit Datenlogger und umgekehrt.